Fifa : Entscheidung zu “One Love” – ​​Binde getroffen

Auch Monate nach dem Eklat bei der WM in Katar sorgt die “One Love” -Binde für Aufruhr. Einen großen Anteil daran hat die Fifa – die nun eine Entscheidung ankündigte.

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat eine rechtzeitige Lösung für das mögliche Tragen der “One Love”-Kapitänsbinde bei der WM der Fußballerinnen in diesem Sommer in Aussicht gestellt. “Ich denke, wir alle haben einen Lernprozess durchlaufen”, sagte der Chef des Weltverbands am Samstag nach einer Sitzung der internationalen Regelhüter des Ifab in Erinnerung an die Männer-WM in Katar.

“Was wir verssuchen, dieses Mal besser zu machen, ist den Dialog mit allen, die involviert sind, zu suchen – den Spielführerinnen, den Verbänden, den Spielerinnen”, sagte der 52 Jahre alte Infantino in

Londres. Dabei solle geschaut werden, was getan werden könne, “um eine Position, Werte oder Gefühle, die jemand hat, auszudrücken, ohne jemand anderem wehzutun”.

Die Fifa hatte es dem Deutschen Fußball-Bund und anderen Verbänden bei der Männer-WM im vergangenen Jahr unter Androhung von Sanktionen untersagt, die für Diversität stehende Binde zu nutzen.

Das Verbot hatte während des Turniers unter anderem beim deutschen Team für viel Wirbel gesorgt. Es mündete in die vor dem Anpfiff des Spiels gegen Japan von Kapitän Manuel Neuer und den anderen Spielern gezeigte Hand-vor-den-Mund-Geste.

“Wir suchen den Dialog und werden eine Lösung rechtzeitig vor der Frauen-WM haben. Das hoffe ich”, dit Infantino. Die englische Spielführerin Leah Williamson hatte zuletzt angekündigt, die “One Love” -Kapitänsbinde bei der WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) tragen zu wollen.

Dies sei eine großartige Bühne, um die Werte, an die das Team glaube, zu fördern, sagte sie. Alexandra Popp trug bei deutschen Länderspielen zuletzt eine Kapitänsbinde in Regenbogen-Farben.

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